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Patrizia Haller

... Beispiel eine überbelastung z.B. durch BruxismusDer Bruxismus (abgeleitet von griechisch, männlich - das [Zähne-]Knirschen mit lateinischer Endung) bezeichnet das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das die Zähne verschleißen, der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt werden, geschädigt werden können. Auf diese Weise kann es bis zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen (Tinnitus) kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel, Sehstörungen und übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in der deutschen Literatur als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) oder Cranio-Vertebrale Dysfunktion (CVD) und in der englischsprachigen Literatur als TMJ (temporo- mandibular- Joint- Disease) geführt. Ein weiteres Synonym ist Costen-Syndrom. oder in neuerer Zeit durch ungünstig lokalisierte Piercings der Lippe oder des Lippenbändchens. Der 1921 von Weski eingeführte Begriff "ParodontoseDie Parodontitis ist ein entzündlicher Krankheitsprozess, der sich in dem Verlust des Zahnhalteapparates zeigt, d.h. des Zahnfleischs und des Knochens, der den Zahn verankert. Die Parodontose hingegen bezeichnet einen nicht-entzündlichen Schwund des Zahnbettes ohne vertiefte Zahnfleischtaschen und ohne Blutungsneigung des Zahnfleisches, wie es ihn so nicht gibt. Der Begriff wird also meist falsch verwendet. Der Rückgang des Zahnhalteapparates ist nahezu immer mit einer Entzündung verbunden. Kofaktoren sind hier zum Beispiel eine überbelastung z.B. durch Bruxismus oder in neuerer Zeit durch ungünstig lokalisierte Piercings der Lippe oder des Lippenbändchens. Der 1921 von Weski eingeführte Begriff "Parodontose" war ursprünglich als Sammelbegriff für sämtliche Erkrankungen (entzündlich und nicht-entzündlich) des Zahnbettes gedacht. Seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts gilt jedoch die oben erwähnte Unterscheidung. Die Begriffsverwirrung in der Bevölkerung rührt hauptsächlich von TV-Zahnpasta-Reklame aus den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts her, in welcher der Begriff "Parodontose" für die marginale Parodontitis verwendet wurde. Man unterscheidet in eine apikale (von der Wurzelspitze ausgehende) und eine marginale (vom Zahnfleischsaum ausgehende) Parodontitis. Ursache für die apikale Parodontitis ist ein marktoter Zahn, die Therapie besteht in einer Wurzelkanalbehandlung, einer Wurzelspitzenamputation oder dem Entfernen des Zahnes." ...