Neurochirurgische Praxis
Neurochirurgie
Neurochirurgische Praxis
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Frank
Facharzt für Neurochirurgie
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80333 München
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Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule in allen Abschnitten
(Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule)BandscheibenADR: Implantation von künstlichen Bandscheibe(n) bei Einengung des Rückenmarks durch knöcherne Kanten und MassenvorfälleSeit 7 Jahren sind künstliche Bandscheiben an der Halswirbelsäule etabliert. Der große Vorteil von künstlichen Bandscheiben ist, dass die Beweglichkeit erhalten bzw. sogar wieder verbessert wird und die Belastung der Nachbarsegmente, die in vielen Fällen nach relativ kurzer Zeit Probleme in den Nachbarhöhen verursachte, dadurch minimiert wird. Es sind mittlerweile verschiedenste Modelle von Bandscheibenprothesen auf dem Markt. Ich implantiere die PRODISC C der Fa. SYNTHES, die mit Ihrem Design und modularem Aufbau am zukunftssichersten erscheint. Die Operation erfolgt von der linken vorderen Halsseite aus in Vollnarkose. Bei Bedarf kann auch mehr als 1 Segment behandelt werden. Auch individuelle Lösungen mit teils Prothese und teils Platzhalter können realisiert werden. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 5 Tage, der Patient trägt für 2 – 4 Wochen einen weichen Halskragen. Volle Beweglichkeit ist nach ca. 4 Wochen, volle Belastbarkeit nach ca. 3 Monaten gegeben.vorfall
Einengung des Spinalkanals (Spinale StenoseDer Begriff der Spinalen Stenose (Spinalkanalstenose) beschreibt eine Verengung des Wirbelkanales. Sie tritt beim Menschen meistens im Bereich der Lendenwirbelsäule auf und ist insgesamt sehr häufig.Der Begriff Krummer Rücken bezeichnet im Volksmund eine häufig anzutreffende Schonhaltung, die oft auf die Spinale Stenose zurück geht.Durch den aufrechten Gang des Menschen ist die untere Lendenwirbelsäule mechanisch hoch belastet. Degenerative Veränderungen sind alters- und belastungsabhängig und in leichten Ausprägungen weit verbreitet. Es ist dabei weniger die Frage, ob sie sich entwickeln, sondern mehr die Frage, wie schnell die Verengung fortschreitet und ob sie klinische Beschwerden verursacht.Bei einer Instabilität, die zum Wirbelgleiten führt, verformt sich der Spinalkanal, er wird länglich. Während der Querschnitt normalerweise an einen „Napoleonshut“ erinnert, wird er dann schlanker und spitzer. Der mechanische Stress in dem Segment bedingt die Bildung von Abstützungsreaktionen, den Spondylophyten, auch verdickt sich, vermutlich ebenfalls als Reaktion auf die Instabilität, das „gelbe Band“ (Ligamentum flavum). Der für den Duralsack zur Verfügung stehende Raum wird kleiner, so dass es zu Reizungen oder Schäden der Nervenwurzeln kommt. Häufig treten erst dann die ersten klinischen Symptome auf.Die Stenose kann verschiedene Formen haben. Gelegentlich verlagert sich eine relativ intakte Bandscheibe im Wirbelzwischenraum und „rutscht“ zur Seite. Damit wird der Spinalkanal von einer Seite her bedrängt und es kommt zu deutlicheren Beschwerden.)
Einengung der Nervenaustrittslöcher (ForamenstenoseEinengung der Nervenaustrittskanäle (Foramenstenose)Die Einengung der Nervenkanäle tritt bei vielen Patienten isoliert auf, wenn schwere degenerative Veränderungen, die häufig selbst keine Beschwerden verursachen, vorhanden sind. Durch Druck kommt es zu einer lokalen Irritation der Nervenwurzel, was sich in ischiasartigem Schmerz in den Arm bemerkbar macht. In schwereren Fällen kommen auch ein Taubheitsgefühl und bisweilen eine Schwäche hinzu. Die Abgrenzung gegenüber einem Bandscheibenvorfall kann nur durch die Bildgebung getroffen werden. Nicht selten kommen Vorfälle und knöcherne Foramenstenosen kombiniert vor.)
Cervikale MyelopathieHierbei handelt es sich um eine chronische Druckschädigung des Rückenmarks selbst, die zu Gangstörungen, Schwäche in Armen und Beinen bis zur Querschnittslähmung führen kann. Bei Symptomen der cervikalen Myelopathie ist eine rasche Dekompression des Rückenmarks erforderlich, um eine weitere Schädigung zu vermeiden. Meist sind Eingriffe von vorne notwendig. Hier versuche ich, wenn immer möglich, die Beweglichkeit erhaltende Prothesen statt eines Platzhalters mit nachfolgender Versteifung einzusetzen. (chronische Druckschädigung des Halsmarks)
Implantation von künstlichen BandscheibenADR: Implantation von künstlichen Bandscheibe(n) bei Einengung des Rückenmarks durch knöcherne Kanten und MassenvorfälleSeit 7 Jahren sind künstliche Bandscheiben an der Halswirbelsäule etabliert. Der große Vorteil von künstlichen Bandscheiben ist, dass die Beweglichkeit erhalten bzw. sogar wieder verbessert wird und die Belastung der Nachbarsegmente, die in vielen Fällen nach relativ kurzer Zeit Probleme in den Nachbarhöhen verursachte, dadurch minimiert wird. Es sind mittlerweile verschiedenste Modelle von Bandscheibenprothesen auf dem Markt. Ich implantiere die PRODISC C der Fa. SYNTHES, die mit Ihrem Design und modularem Aufbau am zukunftssichersten erscheint. Die Operation erfolgt von der linken vorderen Halsseite aus in Vollnarkose. Bei Bedarf kann auch mehr als 1 Segment behandelt werden. Auch individuelle Lösungen mit teils Prothese und teils Platzhalter können realisiert werden. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 5 Tage, der Patient trägt für 2 – 4 Wochen einen weichen Halskragen. Volle Beweglichkeit ist nach ca. 4 Wochen, volle Belastbarkeit nach ca. 3 Monaten gegeben. in der Halswirbelsäule
Operationen von Raumforderungen im Spinalkanal und Rückenmarkstumoren
Dekompression bei peripheren Nerveinklemmungen
( z.B. CarpaltunnelsyndromDas Carpaltunnelsyndrom bezeichnet die Einklemmung eines Nerven (N. medianus) in der Hohlhand am Übergang zum Unterarm. Die betroffenen Patienten verspüren oft nachts ein brennendes Taubheitsgefühl im Bereich des Daumenballens und des Zeigefingers. Anfangs kann man mit nächtlichen Schienen und Medikamenten versuchen, die Beschwerden zu lindern. Sind Dauerschmerzen vorhanden oder sogar Schwächen der Muskeln, ist eine Operation meist nicht zu umgehen. Der mikrochirurgische Eingriff zur Dekompression wird meist tagestationär durchgeführt. Eine Schiene ist nicht notwendig., Sulcus-ulnarisSulcus-ulnaris-SyndromHierbei wird im Bereich des inneren Ellbogens am „Musikantenknochen“ der Ulnarisnerv entweder durch bindegewebig verdickte Strukturen oder durch Knochenwucherungen nach Verletzungen oder durch einen Muskel-Sehnenbauch am Eintritt in den Unterarm gedrückt. Folgen sind lokale Beschwerden, Ausstrahlung in den Unterarm, Taubheit in den kleinen Fingern und in schweren Fällen Schwäche der Handmuskeln. Die Operation befreit mikrochirurgisch den Nerven. Eine Neueinbettung mit anschließender Gipsschiene ist in der Regel nicht notwendig.-, Tarsaltunnelsyndrom, Neuromodulation)Spinal Cord StimulationRückenmarksstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) Die Rückenmarksstimulation wird erfolgreich bei schweren und anders nicht beherrschbaren Schmerzzuständen, die durch degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule bedingt sind, neuerdings auch bei schwerer Angina pectoris, eingesetzt. Eine Elektrode wird in einem kleinen operativen Eingriff an die Hinterstränge des Rückenmarks geführt. Durch mehrtägige Teststimulation wird festgestellt, ob sich der gewünschte Effekt der Schmerzreduktion einstellt. Ist dies der Fall, werden in einer zweiten Sitzung der Impulsgeber implantiert und die Kabel unter die Haut verlegt. (SCS)
bei sonst nicht therapierbaren BeinschmerzenVagus Nerv Stimulation (VNS)
bei therapieresistenter DepressionDie Depression ist eine der weltweit am häufigsten vorkommenden Erkrankungen überhaupt. Sie wird zu den affektiven Störungen gezählt.Ähnlich wie Rückenschmerzen machen ca. 70% aller Menschen im Laufe des Lebens eine depressive Episode durch. Die Ursachen können vielfältig sein; häufige Gründe sind z.B. der Tod von Lebenspartnern, Trennungen, berufliche Rückschläge wie Entlassung, Aufgabe des Betriebes etc. Die depressive Erkrankung kann sich äußern, z.B. in allgemeiner Unlust, Rückzug aus dem sozialen Umfeld, Schlaf- und Essstörungen. In schweren Fällen können auch Selbstmordgedanken hinzukommen. Das Gefühl des "Umsonst- Daseins" ist ebenfalls typisch für eine depressive Erkrankung. Psychotherapeutische Ansätze und medikamentöse Therapien können mit einer hohen Erfolgsrate helfen, die Depression zu überwinden. Aber bei 10% aller Patienten kann man auf Dauer trotz intensiver Psycho- und Medikamententherapie keine Besserung erzielen. Man spricht dann von Therapieresistenz. Hier setzt die Vagus Nerv Stimulation (VNS) an.Tiefe Hirnstimulation (THS, DBS)
bei M. ParkinsonDie Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (weitere Synonyme: Parkinson’sche Krankheit, Paralysis agitans = Schüttellähmung oder Zitterlähmung, Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS)) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Die vier Hauptsymptome sind Rigor (Muskelstarre), Tremor (Muskelzittern) und Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann, sowie posturale Instabilität (Haltungsinstabilität). Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, die den Botenstoff Dopamin herstellt. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde. und TremorDer Begriff Tremor (von lateinisch tremere „zittern“) bezeichnet eine auf natürliche Weise auftretende (physiologischer Tremor) oder auch krankhaft beeinflusste Bewegung mit unwillkürlichen, streng rhythmischen und sich wiederholenden Kontraktionen antagonistischer Muskelgruppen.Bei krankhaftem Auftreten ist der Tremor meist das Symptom einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung. In einigen Fällen kann der Tremor auch isoliert auftreten (essentieller Tremor). Tremores unterscheiden sich nach betroffener Körperpartie, Frequenz, Stärke, Ursache und Vorkommen.in Kooperation mit Klinik für NeurochirurgieDie Neurochirurgie umfasst als medizinisches Fachgebiet die Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems (ZNS), seiner Gefäße und Hüllen, des peripheren und vegetativen Nervensystems sowie die entsprechenden Voruntersuchungen, konservativen Behandlungsverfahren und die Rehabilitation. Das Fach ist eigenständig und wird weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet. Klinikum München-Schwabing (Dr. D. Sackerer)
und
Neurologisches Krankenhaus München, Zentrum für ParkinsonDie Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (weitere Synonyme: Parkinson’sche Krankheit, Paralysis agitans = Schüttellähmung oder Zitterlähmung, Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS)) ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des Extrapyramidalmotorischen Systems. Die vier Hauptsymptome sind Rigor (Muskelstarre), Tremor (Muskelzittern) und Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann, sowie posturale Instabilität (Haltungsinstabilität). Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra, einer Struktur im Mittelhirn, die den Botenstoff Dopamin herstellt. Der Mangel an Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde. und Bewegungsstörungen
(Prof. Dr. A. Ceballos-Baumann)Operationsverfahren
Operationsverfahren
OPERATIONSVERFAHREN AN DER WIRBELSÄULE- CMF: Cervikale Mikroforaminotomie vom Rücken zur Dekompression von Nervenwurzeln und zur Entfernung lateraler Vorfälle
- CML: cervikale Mikrolaminektomie bei knöchernen Stenosen und Myelopathie
- ADR: Implantation von künstlichen BandscheibenADR: Implantation von künstlichen Bandscheibe(n) bei Einengung des Rückenmarks durch knöcherne Kanten und MassenvorfälleSeit 7 Jahren sind künstliche Bandscheiben an der Halswirbelsäule etabliert. Der große Vorteil von künstlichen Bandscheiben ist, dass die Beweglichkeit erhalten bzw. sogar wieder verbessert wird und die Belastung der Nachbarsegmente, die in vielen Fällen nach relativ kurzer Zeit Probleme in den Nachbarhöhen verursachte, dadurch minimiert wird. Es sind mittlerweile verschiedenste Modelle von Bandscheibenprothesen auf dem Markt. Ich implantiere die PRODISC C der Fa. SYNTHES, die mit Ihrem Design und modularem Aufbau am zukunftssichersten erscheint. Die Operation erfolgt von der linken vorderen Halsseite aus in Vollnarkose. Bei Bedarf kann auch mehr als 1 Segment behandelt werden. Auch individuelle Lösungen mit teils Prothese und teils Platzhalter können realisiert werden. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 5 Tage, der Patient trägt für 2 – 4 Wochen einen weichen Halskragen. Volle Beweglichkeit ist nach ca. 4 Wochen, volle Belastbarkeit nach ca. 3 Monaten gegeben. bei Einengung des Rückenmarks durch knöcherne Kanten und Massenvorfälle
- TMF / TML ( thorakale Mikroforaminotomie/Mikrolaminektomie) bei knöchernen Einengungen mit Rückenmarksbedrängung
- Mikrochirurgische lumbale BandscheibenADR: Implantation von künstlichen Bandscheibe(n) bei Einengung des Rückenmarks durch knöcherne Kanten und MassenvorfälleSeit 7 Jahren sind künstliche Bandscheiben an der Halswirbelsäule etabliert. Der große Vorteil von künstlichen Bandscheiben ist, dass die Beweglichkeit erhalten bzw. sogar wieder verbessert wird und die Belastung der Nachbarsegmente, die in vielen Fällen nach relativ kurzer Zeit Probleme in den Nachbarhöhen verursachte, dadurch minimiert wird. Es sind mittlerweile verschiedenste Modelle von Bandscheibenprothesen auf dem Markt. Ich implantiere die PRODISC C der Fa. SYNTHES, die mit Ihrem Design und modularem Aufbau am zukunftssichersten erscheint. Die Operation erfolgt von der linken vorderen Halsseite aus in Vollnarkose. Bei Bedarf kann auch mehr als 1 Segment behandelt werden. Auch individuelle Lösungen mit teils Prothese und teils Platzhalter können realisiert werden. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel 5 Tage, der Patient trägt für 2 – 4 Wochen einen weichen Halskragen. Volle Beweglichkeit ist nach ca. 4 Wochen, volle Belastbarkeit nach ca. 3 Monaten gegeben.operation
- Mikrochirurgische multilevel lumbale DekompressionMikrochirurgische multilevel lumbale Dekompression (MMLD)Die MMLD (mikrochirurgische multilevel lumbale Dekompression) wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach einem Längsschnitt über den betroffenen Wirbeln wird von jeder Seite her mikrochirurgisch das den Rückenmarkskanal und die Nerven einengende Gewebe (meist Knochen und verdickte Bänder) sorgfältig entfernt und dadurch Raum geschaffen. Durch möglichst geringe Schwächung der Gelenke wird eine Instabilität in den meisten Fällen vermieden. Die Operation dauet je nach Anzahl der zu behandelnden Segmente zwischen 1 und 5 Stunden. Dank ausgezeichneter und schonender Narkoseverfahren können selbst betagte Patienten operiert werden. Zudem ist in der Isarklinik auch die postoperative Intensivüberwachung jederzeit möglich. Bereits am 1. postoperativen Tag kann der Patient wieder mobilisiert werden und bleibt ca. 5 – 7 Tage in der Klinik. Die weitere Behandlung ist entweder ambulant oder auch im Rahmen einer Rehabilitationsbehandlung möglich. (MMLD)
- RückenmarksstimulationDie Rückenmarksstimulation wird erfolgreich bei schweren und anders nicht beherrschbaren Schmerzzuständen, die durch degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule bedingt sind, neuerdings auch bei schwerer Angina pectoris, eingesetzt. Eine Elektrode wird in einem kleinen operativen Eingriff an die Hinterstränge des Rückenmarks geführt. Durch mehrtägige Teststimulation wird festgestellt, ob sich der gewünschte Effekt der Schmerzreduktion einstellt. Ist dies der Fall, werden in einer zweiten Sitzung der Impulsgeber implantiert und die Kabel unter die Haut verlegt. (Spinal Cord StimulationRückenmarksstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) Die Rückenmarksstimulation wird erfolgreich bei schweren und anders nicht beherrschbaren Schmerzzuständen, die durch degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule bedingt sind, neuerdings auch bei schwerer Angina pectoris, eingesetzt. Eine Elektrode wird in einem kleinen operativen Eingriff an die Hinterstränge des Rückenmarks geführt. Durch mehrtägige Teststimulation wird festgestellt, ob sich der gewünschte Effekt der Schmerzreduktion einstellt. Ist dies der Fall, werden in einer zweiten Sitzung der Impulsgeber implantiert und die Kabel unter die Haut verlegt., SCS)
- Vagus Nerv Stimulation (VNS) bei therapieresistenter DepressionDie Depression ist eine der weltweit am häufigsten vorkommenden Erkrankungen überhaupt. Sie wird zu den affektiven Störungen gezählt.Ähnlich wie Rückenschmerzen machen ca. 70% aller Menschen im Laufe des Lebens eine depressive Episode durch. Die Ursachen können vielfältig sein; häufige Gründe sind z.B. der Tod von Lebenspartnern, Trennungen, berufliche Rückschläge wie Entlassung, Aufgabe des Betriebes etc. Die depressive Erkrankung kann sich äußern, z.B. in allgemeiner Unlust, Rückzug aus dem sozialen Umfeld, Schlaf- und Essstörungen. In schweren Fällen können auch Selbstmordgedanken hinzukommen. Das Gefühl des "Umsonst- Daseins" ist ebenfalls typisch für eine depressive Erkrankung. Psychotherapeutische Ansätze und medikamentöse Therapien können mit einer hohen Erfolgsrate helfen, die Depression zu überwinden. Aber bei 10% aller Patienten kann man auf Dauer trotz intensiver Psycho- und Medikamententherapie keine Besserung erzielen. Man spricht dann von Therapieresistenz. Hier setzt die Vagus Nerv Stimulation (VNS) an.
- Tiefe Hirnstimulation (THS) (Deep Brain Stimulation, DBS)